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Wild World Album "MonaLisa and Band Live in Concert Fanzensdorf 2007"  Songinfo allgemein Songinfo allgemein

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Wild World
wurde geschrieben und aufgenommen von Cat Stevens. Es erschien erstmals 1970, auf seinem Album "Tea for the Tillerman" und war die bekanntestes Single dieses Albums. In diesem Lied richtet er sich an seine Geliebte, die ihn verlässt. Und obwohl ihn dieser Abschied sehr schmerzt, akzeptiert er ihre Entscheidung und wünscht ihr alles Gute. Nichtsdestoweniger will er sie warnen, dass das Leben ohne ihn nicht so einfach sein wird.

Dieses Lied wurde von vielen Künstlern nachgesungen, unter anderem von James Blunt, anlässlich des Live Earth Concerts im Juli 2007 in London. Live Earth war eine monumentale Musikveranstaltung, die mehr als 2 Milliarden Menschen zusammenbrachte, um sich gegen die globale Klimakatastrophe auszusprechen. 24 Stunden Musik über 7 Kontinente sollte einen Aufruf zu notwendigen Lösungen und Taten sein. Dieses Event markierte den Beginn einer mehrere Jahre dauernden Kampagne, die von "Der Allianz für Klimaschutz" geführt wird und Einzelpersonen, Firmen und Regierungen dazu bewegen soll, Maßnahmen zu ergreifen. Selbstverständlich nahm auch Yusuf Islam, wie Cat Stevens heute heißt, an diesem Konzert mit Wild World teil.

Steven Demetre Georgiou, so lautet sein richtiger Name, wurde in London als Sohn eines griechischen Zyprioten und einer Schwedin geboren. Er schrieb seine ersten Lieder Ende der 60er Jahre und trat mit mittelmäßigem Erfolg auf diversen Tourneen auf.

1968, in seinem 20. Lebensjahr, erkrankte er an Tuberkulose und musste längere Zeit ins Krankenhaus. Nach einem erfolgreichen Comeback in den frühen Siebzigern wurde er zum weltbekannten Star und verkaufte bis 1977 41 Millionen Alben.

1975 wäre er vor Malibu beinahe ertrunken und bezeichnete es als Gottesfügung, dass ihn eine Welle wieder an Land trug. Am 30. Dezember 1977 verabschiedete er sich von seinem Künstlernamen Cat Stevens. Er hatte zuvor von seinem Bruder einen Koran geschenkt bekommen, der sein Leben völlig veränderte.

Nachdem er im Dezember 1977 zum muslimischen Glauben übertrat, änderte er am 4. Juli 1978 seinen Namen in Yusuf Islam und hörte 1979 auf, in großem Rahmen Musik zu machen. Erst 1995 begann er wieder, in kleinerem Umfang zu musizieren, hatte Auftritte und produzierte auch wieder.

Nach vielen anderen Ehrungen erhielt Yusuf Islam 2007 einen Echo Award für sein Lebenswerk und wurde als „Botschafter zwischen den Kulturen“ ausgezeichnet. Interessant ist, dass Yusuf Islam trotzdem auf der Security Watchlist der US Regierung stand und bei seiner Einreise in die USA wieder nach England zurückgeschickt wurde. Während das Britische Außenamt bei den Vereinten Nationen intervenierte, vermutete Yusuf Islam, dass sein Name in Zusammenhang mit möglichen Attentätern des 11. September 2001 verwechselt wurde.

Nachdem die britischen Zeitungen "The Sun" und "The Sunday Times" die Deportation von Yusuf Islam ursprünglich guthießen, mussten sie nachher in ihrer Gegendarstellung schreiben, dass Yusuf Islam sich ja nach den Anschlägen am 11. September 2001 öffentlich sehr deutlich gegen diesen Gewaltakt ausgesprochen und zuvor schon mehrere Auszeichnungen für seine diversen humanitären Engagements erhalten hatte.

Yusuf Islam meinte dazu nur: "Es scheint dieser Tage die leichteste Sache der Welt zu sein, skurrile Anschuldigungen gegen einen Moslem zu machen. Und in meinem Fall beeinflusst das direkt meine ganzen Hilfsprojekte und ruiniert meinen Ruf als Künstler. Der Schaden, der einmal angerichtet ist, ist oft sehr schwer wieder gut zu machen". Yusuf Islam schrieb über seine diesbezüglichen Erfahrungen in einem Zeitungsartikel, getitelt mit "A Cat in a Wild World".

 

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Zusammengestellt von:
monalisa-twins.com     Quelle: Wikipedia
 

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