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Home > Fachbegriffe Fachbegriffe aus der Musikwelt
Jedes Mal, wenn eines dieser Fachwörter auf einer Seite vorkommt, haben wir es von dort direkt in diese Fachwort-Sammlung verlinkt. Wenn du mehr über ein Wort wissen willst, als wir beschrieben haben, oder du glaubst, eine andere Verwendung oder Definition für ein Wort zu kennen, dann gib den betreffenden Begriff einfach in Google bzw. Wikipedia ein und forsche selbst weiter. Eine gute Möglichkeit, um Musikbeispiele zu hören, bietet YouTube. Aber bitte wiederkommen!!
Zum schnellen Finden eines Wortes klicke auf den entsprechenden
Buchstaben des Alphabets. (Wo's gelb ist, steht was drinnen):
AkkordHerkunft: Der Begriff Akkord leitet sich vermutlich von [griech: chorda - Saite] ab. Er wurde über das Italienische und Französische in der Bedeutung Zusammenklang ins Deutsche aufgenommen. Definition: Ein Akkord ist in der Musik das gleichzeitige Erklingen mehrerer unterschiedlicher Töne (meistens drei oder vier) aus einer bestimmten Tonleiter, die für unsere Ohren harmonisch klingen.
Verwendung: 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang ArrangementHerkunft: [franz: arrangement - Anordnung, Zusammenstellung] Definition: In der Musik versteht man unter einem Arrangement die Absprache über die Ausgestaltung und die Ausführung der einzelnen Parts (Instrumente, Stimmen). Damit ist weniger die Instrumentation an sich gemeint, also welche Instrumente spielen sollen, sondern wie sie spielen sollen: die individuelle, künstlerische Art und Prägung durch die Interpreten.
Verwendung: In der heutigen Musikindustrie werden Kompositionen oft nur mehr als Melodie mit Angaben zur Harmoniefolge geliefert. Der Arrangeur hat dann die Aufgabe, aus diesen wenigen Vorgaben ein Arrangement zu machen, bei dem die Musiker genaue Angaben über die Ausführung erhalten. Dieses Arrangement muss den Gegebenheiten der Aufführung angepasst werden, z. B. für eine Aufführung am Broadway, mit einer Bigband oder für ein Orchester. Das Arrangement ist also abhängig von der Größe eines Orchesters/einer Band, von den beteiligten Musikinstrumenten und dem Zweck der Aufführung. Für ein Rock-/Pop-Konzert wird anders arrangiert als für ein Theater-Orchester. Während in der Klassischen Musik die Komponisten ihre Stücke meist Note für Note auskomponiert und sogar die Instrumenten-Besetzung festgelegt haben, geben die Komponisten der modernen Musik (Blues, Jazz, Pop, Volksmusik) den Musikern und Sängern mehr Freiraum für Improvisation und Interpretation.
MonaLisa:
In unserem eigenen Fall haben wir hauptsächlich umarrangiert. Wir
sind also von bestehenden Arrangements ausgegangen, um daraus neue zu
gestalten. Das war deshalb notwendig, weil wir in kleinerer Besetzung
spielen als die meisten Bands und weil wir nicht alle Instrumente zur
Verfügung haben. Die deutlichste Abweichung ist in unserem Fall das
Saxofon, da es in fast keiner der Original-Kompositionen vorgesehen
ist. Unser Bandleader hat daher festgelegt, was es an welchen
Stellen spielen soll. In diesem Fall war er auch gleichzeitig Komponist.
Genauso verhält es sich mit manchen Chorstimmen, z. B. beim 4-stimmigen
Mr. Tambourine Man
Teilweise entscheidet sogar ein Arrangement darüber, ob eine Komposition
ein Erfolg wird oder nicht. Davon gibt es einige Beispiele in der
Geschichte der Musik. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Blues
Herkunft: [bildhaftes Eng: I've got the blues bzw. I feel blue
- Ich bin traurig]
Definition: Der Blues ist eine Musikform, die um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert in der afroamerikanischen Gesellschaft entstanden ist. Charakteristisch ist die Verwendung von sogenannten "blue notes". Die eigentliche Blue Note, die das Bluesfeeling erzeugt, liegt irgendwo zwischen der Dur- bzw. Mollterz. Eine exakte Definition der Tonhöhe ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll, da sie der individuellen Empfindung unterliegt und für den speziellen Sound vieler Bluesmusiker (wie zum Beispiel B. B. King, Albert King, Robert Johnson, Eric Clapton, Stevie Ray Vaughan) ausschlaggebend ist.
Verwendung:
Typische Blues-Instrumente sind Gitarre, Bass, Schlagzeug, Harmonika,
Saxofon, Trompete und Gesangsstimmen.
5
zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang Dancehall
Herkunft: [eng: dance - tanzen, hall - Halle]
Verwendung: Im Gegensatz zu manchen Reggae-Formen sind Dancehall-Texte kaum religiös ausgerichtet. Der Begriff Dancehall wurde ohnehin ursprünglich für nicht-religiösen, partyorientierten Reggae geprägt, bei dem nicht nur "getoastet", sondern auch gesungen wurde. Ähnlich dem amerikanischen Hip-Hop finden sich auch viele Sexismen und gewaltverherrlichende Texte. Auffallend im Dancehall ist eine starke Strömung der "Homophobie", einer irrationalen Angst, aber auch Hass, Ekel und Vorurteile bezüglich Homosexualität, die wiederum in Aggression und Gewalt münden.
Dancehall-Riddims finden seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre mehr und
mehr Eingang in die europäische Musikszene, in der sich
muttersprachliche Künstler, beispielsweise aus Deutschland oder
Frankreich, eigenständig des Dancehalls bedienen und sich auch von den
Inhalten der jamaikanischen Szene abgrenzen. Beispiele hierfür sind
Künstler wie
Seeed. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang DiscoHerkunft: [eng: disk - Schallplatte und griech thέkέ Behältnis], bezeichnete ursprünglich ein Behältnis, in dem Platten aufbewahrt werden. Das Wort Disco ist das Kurzwort für Discothèque, das im Französischen um 1941 erstmalig in der Umgangssprache auftauchte. Sprach man von einer Discothek, so meinte man einen Nachtclub, in dem die Musik von Schallplatten anstatt von einer Band auf der Bühne kam. Definition: Disco ist eine Stilrichtung der Popmusik, die um 1975 zu einem eigenständigen Musikstil wurde. Texte, Melodie und oft auch der Gesang treten bei Disco-Musik in den Hintergrund; Tanzbarkeit, Groove, ein relativ schneller Rhythmus und die Instrumentierung stehen im Vordergrund.
Verwendung:
Mitte der 60er Jahre wurden in den USA und Westeuropa Diskotheken
populär. Hier hörten junge Leute aktuelle tanzbare und eingängige Musik.
Besonders populär war zunächst der Twist, zu dem ein eigener Tanzstil
entwickelt wurde, später häufig Soul- und
Funk-Musik. Mitte der 70er
Jahre entwickelte sich in Verbindung mit Einflüssen aus anderen Genres
der Musikstil Disco. Er war zunächst im Untergrund, bei
afroamerikanischem und homosexuellem Publikum in US-amerikanischen
Großstädten, zunächst vor allem in New York, populär.
Auch unzählige Pop- und Rockstars wie The Rolling Stones, Rod
Stewart, Queen, Electric Light Orchestra und Cher
gaben ihren Songs eine discoartige Note. Inflationär weitete sich der
Disco-Beat in fast alle Genres aus, selbst Country-Künstler wie Dolly
Parton oder Hard-Rock-Gruppen wie Kiss übernahmen den
Disco-Beat und konnten damit mehr oder weniger große Erfolge feiern. Die
Disco-Welle beeinflusste auch in den 80er Jahren weiter die Musik. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Dur
Herkunft: [lat: durus - hart]
Verwendung:
5
zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang Fill, das
Herkunft: [eng: to fill - füllen]
Verwendung: 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Funk, der
Herkunft: Die Bedeutung des Begriffes "Funk" geht auf den
afroamerikanischen Slang der 50er Jahre zurück, wo "funky" ein Synonym
für "erdig", "schmutzig" oder auch "erregt" war.
Verwendung: Auch die Bühnenshows und Outfits von Funkbands fanden ihre Ursprünge in denen von James Brown. Von Uniformen über weite, legere und farbenfrohe Outfits bis hin zu einheitlichen hautengen Overalls, die komplett mit Pailletten bestickt waren, und sogar derart aufwendigen Kostümen, wie sie üblicherweise nur zum Karneval in Rio aufgetragen werden.
Obwohl der Funk geschichtlich gesehen seinen Höhepunkt Ende der 60er bis
Mitte der 70er Jahre hatte, muss man feststellen, dass er bis heute
immer noch weit verbreitet ist und sowohl in abgewandelter als auch
ursprünglicher Form die Grundlagen für die vielen nachfolgenden
Stilrichtungen, wie z.B. den Hip-Hop bildet. Viele Super- und
Megastars der 80er und 90er, wie z.B. Prince nennen den Funk als ihren
Ursprung und haben ihn mit neuen "Stilblüten" weitergeführt und auch
einem breiten Publikum in der weißen Bevölkerung nahe gebracht. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Gospel
Herkunft:
[von Alt-Englisch "Good News" - gute
Nachrichten]
Verwendung:
Merkmale der Gospel Musik sind generell starke Stimmen (oft mit starker
Verwendung von Harmonien - Chöre) und religiöse
Texte (besonders christliche oder afrikanische Spirituals). Natürlich
gibt es viele Untergruppen des Gospel. Typische Musik-Instrumente in der
Gospel Musik sind Klavier oder Hammond-Orgel, Schlagzeug, Bass, Gitarre
und immer öfter auch E-Gitarre. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Groove, der
Herkunft: Der Begriff Groove entstand in der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts und kommt aus dem US-amerikanischen Englisch [amerik-eng:
groove - Furche, Rille, Spur], die dem Bauern die Marschrichtung
vorgibt. Auch die Schallplattenrillen heißen im Englischen "grooves" und
haben dieselbe Funktion.
Verwendung: Der Groove gibt ein rhythmisches Grundmuster vor, das in der Folge variiert werden kann und gegen das die übrigen Musiker anspielen. Dieses Spannungsverhältnis verleiht dem Groove einen besonderen Reiz. Ein Groove wirkt auf die Zuhörer unbewusst psychomotorisch stimulierend. Besondere Bedeutung hat der Groove daher in Stilen der Tanzmusik wie Funk oder Disco. Ein gutes Beispiel ist die Musik von James Brown in den frühen 70er Jahren.
"Im Groove sein" ist auch Ausdruck für Übereinstimmung im Handeln
mehrerer Menschen – z.B. dem Zusammenspiel mehrerer Musiker -
andererseits die Bezeichnung für ein Glücksgefühl, das durch
psychomotorische Stimulation wie beim Tanzen ausgelöst wird.
5
zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang Harmonie
Herkunft: [griech/lat: harmonia - Zusammenfügung,
Einklang]
Verwendung:
Harmonie wird auch oft als Synonym für Akkord
verwendet. In Liedern dienen Akkorde/Harmonien
üblicherweise zur instrumentalen Begleitung. Sie geben der Melodie
abschnittsweise einen harmonischen Bezug. Die Akkordbegleitung wird
meistens mit Tasten- oder Saiteninstrumenten (Klavier, Gitarre)
gespielt, da man auf diesen Instrumenten mehrere Töne gleichzeitig
spielen kann. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Hip-Hop
Herkunft:
Wortschöpfung eines amerikanischen
Hip-Hop-DJs
Verwendung: Seit Anfang der 90er Jahre hat sich Hip-Hop international verbreitet. Dabei haben sich typische Stile der einzelnen Länder herauskristallisiert, insgesamt aber bleiben die Interpreten aus den USA tonangebend.
2002 erschien in den USA der Film "8 Mile" (Regie: Curtis Hanson),
ein Film über die Hip-Hop-Szene, in den Hauptrollen der Rapper Eminem
und Kim Basinger. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Jazz
Herkunft: Slang-Ausdruck, entstanden um 1912 an der West-Küste
der USA. Die ursprüngliche Bedeutung war "falsch, schräg". Tatsächlich werden im Jazz die üblichen reinen
Dur-
und Moll-Akkorde nach Möglichkeit vermieden und durch "schräger"
klingende Akkorde ersetzt. Ab
1915 Ausdruck für Jazz-Musik in Chicago.
Verwendung: Bezüglich der künstlerischen Bedeutung des Jazz wird er oft als "amerikanisches Gegenstück" zur europäischen Klassischen Musik gesehen. Er hat in fast allen anderen Musiksparten neue Möglichkeiten eröffnet. Sogenannte "Jazzstandards" sind Melodien mit einer bestimmten Akkordfolge, die als Thema einer Jazzimprovisation dienen. Meist wird das Thema zu Beginn und am Schluss des Stückes vorgestellt, dazwischen wird improvisiert - meist in Form von Soli der einzelnen Musiker. Solche Standards stammen aus Schlagern, Musicals, Filmmusik oder Eigenkompositionen der Jazzmusiker. Sie bilden das Grundrepertoire eines Jazzmusikers. Durch Abänderung von Melodien oder Akkorden entstehen neue Standards.
Viele Jazzer spielen diese Standards und improvisieren dabei. Wie das zu
passieren hat, variiert von Stil zu Stil. Einige Jazzgruppen greifen bei
Auftritten oft auf eine Auswahl allgemein anerkannter Jazzstandards
zurück, auf die sich die verschiedenen Musiker dann rasch verständigen
können. Dieses Verfahren ermöglicht sogenannte "Sessions",
Konzerte verschiedener Musiker, die zusammen spielen, oft ohne einander
vorher jemals gesehen oder miteinander geprobt zu haben. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Loop, der
Herkunft: [eng: loop - Schleife]
Verwendung:
Grundsätzlich besteht kein direkter Bezug zwischen musikalischen
Stilrichtungen und der Verwendung von Loops; Looping ist keine
eigenständige Stilrichtung.
MonaLisa: Unser amerikanischer Gitarrenlehrer
jOHn Parschauer verwendete diese Methode, wenn
er in Bars oder Cafés auftrat. Er spielte vor dem Publikum eine
Begleitmusik auf der Gitarre, die er mit einem Fußpedal aufnahm. Während
des Spiels, unbemerkt von den Zuhörern, spielte er diese Musik (wieder
mit einem Tip auf das Fußpedal) als Loop ab, während er dazu überging,
zu seiner eigenen Begleitmusik z. B. ein Solo zu spielen. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang
masternHerkunft: [von eng: master - Meister, von lat: magister - Lehrer] Definition: Mit Mastering ist der letzte Arbeitsschritt einer Musikproduktion vor der Herstellung des Tonträgers (CD, Schallplatte) gemeint, nämlich die Audionachbearbeitung. Mastern kommt nach dem Mischen (Mixen).
Verwendung: Mit dem Mastering (Punkt 3) möchte man dem Musikmaterial noch eine bessere Qualität verleihen und sicherstellen, dass die Musik für möglichst viele technische Geräte und Medien spielbar ist. Eine gut gemasterte Tonaufnahme sollte bei der Wiedergabe auf einer kleinen Stereoanlage ebenso gut klingen wie über Kopfhörer oder im Radio, die Mono- ebenso wie die Stereo-Ausgabe. Beim Mastering lässt sich durch den Einsatz verschiedener technischer Mittel (analog oder digital) eine Verbesserung der Klangqualität (Entrauschung, ...) erzielen, es können (wie in der Grafik) Filter und Blendeneffekte ("Ausfaden") verwendet werden. Nach dem eigentlichen Audio-Mastering werden beim Premastering (Punkt 4) die Titelreihenfolge (z. B. einer CD) und die Länge der Pausen bestimmt bzw. bestimmte Zusatzinformationen für die wirtschaftliche Verwertung von Musikrechten angelegt. Dieses Premaster geht dann ans Presswerk und dient als Vorlage für die Erstellung der Matrize/des Glasmasters, von dem alle Exemplare dieser CD/LP gepresst werden.
Das Mastering kann in eigenen Studios gemacht werden, die sich darauf
spezialisieren. Es gibt aber viele Toningenieure, die diese
Arbeitsschritte auch erledigen können, wie z. B. unser Papa. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang mischenSynonyme: mixen Definition: Unter "mischen" versteht man das Zusammenführen aller Tonspuren eines Liedes zu einer einzigen Spur. Dabei werden auch verschiedene elektrische Signale auf einem Mischpult bearbeitet. Dies betrifft hauptsächlich Lautstärke, Signalqualität und Klangeigenschaften.
Verwendung: Die Bearbeitung der einzelnen Tonspuren und das Zusammenmischen zu einer einzigen Spur (Punkt 2) kann analog oder digital erfolgen. Zum erfolgreichen Mischen muss man sich in Elektrotechnik, Digitaltechnik und Akustik sehr gut auskennen und ein gutes, geübtes Gehör haben (siehe Tontechnik).
Mischpulte gibt es in allen Größen, in digitaler, analoger oder hybrider
(analog und digital in einem) Form oder als Computer-Software. Je
nachdem, welche Funktionen, welche Klangeigenschaften, Signalqualität
oder Größe ein Mischpult haben soll, kann ein Mischpult zwischen 50 Euro
bis zu 1 Mio Euro kosten. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang MischpultSynonyme: Mischer, Mixer, Konsole Definition: Ein Mischpult allgemein dient dem Zusammenführen verschiedener elektrischer Signale und wird hauptsächlich im künstlerischen Bereich verwendet (Licht-, Video- und Tontechnik). Tonsignale können z. B. über Aufnahme-Mikrofone oder über elektronische Klangerzeuger (z. B. Keyboard) in das Mischpult eingespeist und dort bearbeitet werden.
Verwendung:
Mischpulte werden für folgende Aufgaben verwendet:
Erzeugen von elektronischer Musik, Aufzeichnung von Musik und Gesang,
Bearbeiten und Mischen von Tonsignalen, zur Beschallung von Räumen (z.
B. Verstärkung bei Veranstaltungen). 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Moll
Herkunft: [lat: mollis - weich]
Verwendung:
5 zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang Part, der
Herkunft: [eng: part, franz: pars - Teil, Anteil]
Verwendung:
MonaLisa: Bei
kleiner Besetzung kommt es auch oft vor, dass eine Person mehrere Parts
in einem Stück übernimmt. Bei uns in der Band spielt oder singt jeder
von uns mehrere Parts, weil wir nur vier Personen sind. Es ist auch
unser Ziel, mehrere Instrumente spielen oder gleichzeitig spielen und
singen zu können. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Percussion, die
Herkunft: [lat: percutere, Vergangenheitsform: percussum -
erschüttert, getroffen,
Verwendung: Die vokale Nachahmung der Percussion im Hip Hop oder im modernen A-cappella-Gesang von Vokalensembles nennt man "Mouthpercussion" oder "Human Beatbox".
MonaLisa: Wir haben auch ein Stück, in dem Mona die
Mouthpercussion macht, nämlich 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Playback, das
Herkunft: [eng: play - spielen, back - Hintergrund]
Verwendung:
In der Musik wird Playback bei öffentlichen Auftritten von Interpreten
eingesetzt, um Kosten zu minimieren und/oder um ein optimales
Klangergebnis zu ermöglichen. Dabei können sowohl Voll-Playback als auch
Halb-Playback zur Anwendung kommen. So wird zum Beispiel das gesamte
Orchester durch einen Tonträger eingespielt, während der Interpret zu
der Musik singt.
MonaLisa:
Bei drei unserer Nummern (Aufsteh'n
Wir haben Playbacks auch abseits der Bühne, nämlich zum Üben verwendet.
So konnte jeder von uns seinen Part zur
Gesamt-Musik einstudieren und üben, ohne immer die anderen Musiker zu
brauchen. Erst wenn jeder seine Parts konnte, haben wir die Songs
gemeinsam geprobt. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Pop
Herkunft: [lat: populus - das Volk]
Verwendung: Unter Popmusik versteht man allgemein kommerziell erfolgreiche Musik in eingängigem, harmonischem Stil. Der für die breite Masse produzierte Pop bezieht sich heute aber nicht mehr nur auf das ursprüngliche Volkslied oder Balladen, sondern verleibt sich oft gerade aktuelle Musikstile ein. Um sie für die gängigen Hörgewohnheiten zugänglicher zu machen, entfernt die Popmusik alle komplexen und ungewohnten Kennzeichen, die die verwendeten Musikstile so haben. Der größte Teil der Popmusik ist englisch-sprachig, da der Begriff aus dem Amerikanischen kommt. Es werden heute aber auch deutsche Lieder als Popmusik bezeichnet, wenn sie musikalisch wie ein Pop-Lied aufgebaut sind.
Der Erfolg von Pop-Songs wird in den Hitparaden (engl. Charts) gemessen.
Die kommerzielle Popmusik ist der einträglichste Zweig der
Musikindustrie.
5 zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang R & BSynonym: Rhythm and Blues
Herkunft: [eng: rhythm - Rhythmus I
feel blue - ich bin traurig]
Verwendung: 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Reggae
Herkunft: Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "Reggae" ist
unklar. Manche - darunter Bob Marley - leiten es von [lat. rex
- König]
ab und behaupten, es heiße soviel wie "Musik des Königs". Andere
erklären es wesentlich weniger majestätisch als Ableitung von
streggae, einem jamaikanischen Slang-Wort für ein leichtes Mädchen.
Verwendung: Als erster großer und durchschlagender internationaler Erfolg - v. a. in den britischen Charts - gilt das 1968 von Desmond Dekker eingespielte "The Israelites", mit Nr.1-Platzierungen u. a. in Deutschland und England: der erste eigentliche Welthit des Reggaes. Einer der bedeutendsten Reggaemusiker ist Bob Marley. Viele sehen ihn als jamaikanischen Nationalhelden. Die Texte im Reggae sind oft sozialkritisch, machen auf Missstände aufmerksam oder wollen den Jamaikanern ihre afrikanischen Wurzeln bewusst machen. Ein weiteres oft vorkommendes Themengebiet lässt sich mit love, peace & unity (Liebe, Frieden und Einigkeit) zusammenfassen, auch der Genuss von Marihuana ist ein beliebtes Motiv.
Moderne Reggaevarianten werden oft als Dancehall-Reggae
bezeichnet. Dieser Begriff ist etwas problematisch, denn er bezeichnet
streng genommen keine bestimmte Stilrichtung, sondern fasst diejenigen
Stile zusammen, die momentan in den jamaikanischen "Dancehalls" (Orte
größerer Tanzpartys) populär sind. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Riddim, der
Herkunft: [eng: rhythm - Rhythmus]
Verwendung:
Im Gegensatz zum Riff
Hörbeispiele für Riddims findest du auf "jamrid.com/Riddims.php" 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Riff, der
Herkunft: Der Begriff kommt vom Komödientheater, wo riffing
die Aktion ist, eine lustige oder clevere Aussage über das ganze Stück
hinweg auszudehnen. Wir würden sagen, der "Running gag". Ein Riff
in der Musik ist sozusagen der "wiederkehrende Gag", der sich durch ein
Lied hindurchzieht.
Verwendung:
In vielen Fällen wird der Riff von der Leadgitarre gespielt (Smoke on
the water), manchmal von der Bassgitarre oder von beiden. Im
Soul
übernehmen oft auch die Bläser den Riff. Du kennst sicher "I feel good"
von James Brown.
5 zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang
Sampler, der
Herkunft: [eng: sample - Stichprobe, Auswahl, Muster]
Verwendung:
Die Sampling-Technik hatte maßgeblichen Anteil bei den Kreationen
verschiedener moderner Musikstile wie Hip-Hop
oder Techno (synthetisch produzierte, rhythmusorientierte, sehr schnelle
Tanzmusik). 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Session
Herkunft: [lat: sedere, Vergangenheitsform: sessum -
sitzen/gesessen]
Verwendung:
Jamsessions waren für die gesamte Jazzentwicklung von großer Bedeutung -
in den frühen 40er Jahren etwa trafen sich viele Swingmusiker (zum Teil
aus Bigbands, zum Teil auch aus kleinen Formationen) im "Mintons
Playhouse" in Harlem, um nach der Sperrstunde noch ein wenig zu jammen.
Aus diesen Meetings in den frühen Morgenstunden entstand der Be-Bop und
damit die Grundlage für den gesamten Modern-Jazz. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Soul
Herkunft: [eng: soul - Seele]
Verwendung:
Typische Soul-Instrumente sind Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug,
Bläser und Gesangsstimmen. Seine Blütezeit hatte der Soul bei der
breiten Masse weltweit von den 60er bis zu den frühen 80er Jahren. Frühe
bekannte Soul-Sänger waren Sam Cooke, Nina Simone, Jackie Wilson,
Mahalia Jackson, Ray Charles, Little Richard und James Brown.
5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Soundcheck, der
Herkunft: [eng: sound - Klang check -
überprüfen]
Verwendung: Die Vorstufe zum Soundcheck ist der sogenannte "Linecheck" (line - Leitung, Kabel), der nur überprüft, ob alle Signalkanäle (Aufnahme und Wiedergabe) richtig angeschlossen sind und funktionieren. Das ist meist der Moment, an dem so banale Phrasen wie "eins, zwo, eins, zwo, Test" zu hören sind.
Es ist ein Zeichen sowohl für die Kompetenz der Musiker als auch des
Tontechnikers, wenn sie sich z.B. bei Veranstaltungen mit einem kurzen
Linecheck begnügen können, ohne dass die Qualität der Darbietung
erkennbar darunter leidet. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Stimmlage
Synonym: Tonlage
5 zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang
TonartDefinition: Die Tonart ist eine abgestufte Folge von Tönen (Tonleiter), die auf einem Grundton aufgebaut ist. In der abendländischen Musik kennen wir hauptsächlich die Dur-, und Moll-Tonarten. Aber auch in der arabischen oder indischen Musik, die andere Tonleitern verwendet, gibt es Tonarten. Beispiele für unsere gebräuchlichen Tonarten wären z. B. C-Dur oder G-Moll.
Verwendung: In jedem anspruchsvollen Stück tauchen auch gehäuft Töne außerhalb der Tonleitern auf, ohne dass man aber gleich von einem Tonartwechsel sprechen würde. Diese werden oft nach Gehör und im harmonischen/melodischen Zusammenhang des Stückes gespielt, vor allem dann, wenn der Musiker keine exakten Noten vorgegeben hat. Die Tonart eines solchen Stückes wird dann hauptsächlich durch das Vorkommen der charakteristischen Melodie bestimmt.
Die Versetzung von Musik in eine andere Tonart heißt
Transposition. Die Tonleiter, also die
Abfolge der Ganz- bzw. Halbtonschritte zueinander, bleibt gleicht. Dur
bleibt also Dur, Moll bleibt Moll, daher ändert sich der wesentliche
Charakter des Stückes nicht. Die meisten Menschen können nur die
Stimmung eines Liedes wahrnehmen, nicht aber die absolute Tonhöhe
bestimmen. In der Unterhaltungsmusik ist die Tonart eines Liedes also
nicht sehr wesentlich. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Tonlage
Synonym: Stimmlage
Wenn einem Sänger die Original-Stimmlage zu hoch oder zu tief ist, muss
man die Stimme in eine andere Tonart versetzen (transponieren).
5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang TonleiterDefinition: In der westlichen Musik besteht eine Tonleiter aus 7 aufeinander folgenden Tönen, die in bestimmten Abständen (Intervallen) zueinander stehen und sich auf einen Grundton beziehen.
Verwendung:
Die Dur-Tonleiter (hier das Beispiel C-Dur) besteht aus Tönen im Abstand
von Es gibt immer eine Dur- und eine Moll-Tonart, die aus den gleichen Tönen bestehen, wie das obere Beispiel zeigt.
Eine Tonleiter ist wie ein Formelsatz aus der Mathematik. Man muss also
nicht unbedingt die Töne einer jeden Tonart auswendig wissen, um sie
spielen/singen zu können. Es reicht, wenn man die charakteristische
Ganz-/Halbton-Abfolge und den Grundton kennt. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang TonspurDefinition: Die Bezeichnung Tonspur stammt von der Verwendung von Tonbändern für Tonaufzeichnungen. Auch der Bereich eines Filmes, der für die Audioinformationen vorgesehen ist (z. B. Filmmusik, Sprache), wird Tonspur genannt. Es ist gebräuchlich, diese Bezeichnung für jede aufgezeichnete Tonaufnahme zu verwenden – selbst für digitale Aufnahmen, bei denen jede Tonaufnahme typischerweise in einer einzelnen Datei gespeichert wird.
Verwendung:
Verwendung finden solche Mehrspur-Aufnahmen, wie in unserem Fall, bei
der Produktion von Live- oder Studio-CDs. Wir haben unser
Konzert live
mitgeschnitten (über das Mischpult) und dann fehlerhafte Passagen
korrigiert, indem wir diese Spuren neu aufgenommen haben. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang Tontechnik(er)/Tonstudio/StudioDefinition: Tontechnik ist der Oberbegriff für Techniken der Aufzeichnung, Bearbeitung, Wiedergabe und Verstärkung von akustischen Ereignissen (Schall) wie z. B. Sprache und Musik unter Verwendung von Tonsignalen.
Verwendung: Für all diese Vorgänge, die in einem Tonstudio passieren, gibt es verschiedene, für die Tontechnik typische Geräte: Mikrofone, Klangregler, Verstärker, Verzögerer, Hallgeräte und Lautsprecher (zur Rückumwandlung der bearbeiteten Tonsignale in Schall). Solche Geräte werden heutzutage immer mehr durch virtuelle digitale Tonstudio-Software auf dem Computer/Laptop ersetzt. Da dies auf jeden Fall platzsparender, handlicher und oft auch kostengünstiger ist, wird der weitaus größte Teil der modernen Musikproduktion heute digital produziert. Die Tontechnik erfordert, neben der Kenntnis der verschiedenen Geräte, grundlegendes Wissen in den Bereichen Elektrotechnik, Digitaltechnik und Akustik. Darüber hinaus ist ein geschultes Gehör sehr wichtig, da trotz vorhandener Messinstrumente das Gehör die letztlich entscheidende Instanz zur Qualitätskontrolle ist.
Das entsprechende Tontechnik-Wissen kann man sich wie immer
autodidaktisch aneignen oder an der Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien (Tonmeisterausbildung) oder am SAE Institute
(ursprünglich School of Audio Engineering) - Fachrichtung
Tontechnik, das in Deutschland einige Niederlassungen betreibt,
aneignen. 5 zur Buchstabenleiste 5 zum Seitenanfang transponieren/Transposition
Herkunft: [lat: trans - hinüber, ponere - setzen,
legen, stellen]
Bei manchen Instrumenten geht das Transponieren einfach.
5 zur Buchstabenleiste
5
zum Seitenanfang
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