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Geburtstagsfest unserer Tante - Wien Das Geburtstagsfest unserer Tante
Samstag,
25. August 2007 Im Frühsommer 2007 erzählte unser Onkel Herbert, dass unsere Tante Renée und er im August zu ihrem Geburtstag ein Gartenfest geben wollten. Als Geschenk wünschte sich Renée die Musik dazu.
Nichts lustiger für uns als das! Wir vier waren ohnehin schon seit
Monaten dabei, das Programm für unser eigenes
Konzert im Herbst
einzustudieren. Unser Onkel ist ein sehr guter Sänger mit großem
Rock-/Pop-Song-Repertoire, der selbst mit verschiedenen Bands spielt und
auftritt (am Foto mit rotem T-Shirt). Und unser Cousin Stefan (am
Foto links vorne in weiß), der drei Jahre älter ist als wir, hat
früher auch mal Gitarre gelernt, dann allerdings ein bisschen die
Freude daran verloren. In einer Band zu spielen ist aber eine lustige
Sache, und so wollte er auch mitmachen.
Aus unserem Konzert-Programm wählten wir sechs Lieder aus, die wir gemeinsam spielen wollten: Wonderful tonight, Tears in heaven, Twist and Shout, One, Smoke on the water, I will, Baby Blue. Als Zugabe spielten wir noch All my lovin'. (Anm: Ein Klick auf die Links bringt euch zu den Songtexten und Hörproben unserer Versionen, so wie wir sie auf unserem Konzert gespielt haben.) Nachdem wir also Anfang August von unserem Urlaub in Amerika zurückkamen, schwangen wir uns mehr oder weniger gleich wieder ins Studio, um uns auf unseren ersten Auftritt als "Big"-Band J vorzubereiten. In den drei Wochen machten wir auch zwei Proben, wo wir alle zusammen spielten. (War ja nicht so leicht, das zu organisieren - unsere Tante glaubte, wir würden für unser Konzert im Herbst üben).
Die meiste Arbeit hatte natürlich wieder unser Bandleader Papa,
denn der musste zusätzlich zum Üben seiner eigenen
Parts von
Gesang, Keyboard und Bass auch noch das
Arrangement der Lieder
so ändern, dass Herbert den Gesang von Lisa übernehmen und Stefan bei
einigen Liedern den Bass, bei
manchen auch die Congas spielen
konnte. Ein oder zwei Nummern musste er als Ganzes in eine andere
Tonart
transponieren, da Herbert in einer
anderen Stimmlage singt als Lisa. Bei der Aufführung selbst war er dann
auch noch der Tontechniker, der alle Instrumente und Gesangsstimmen am
Mischpult schön
mischte, sodass jeder Musiker
und der Gesamtsound für
das Publikum gut zu hören war.
Als Bühne diente uns die überdachte Terrasse von Opa's Haus (Renée's
Familie wohnt mit Opa in einem Doppelhaus). Sie war gerade groß genug für
all unsere Instrumente und konnte auch gut beleuchtet werden. Die
Sitzbänke wurden im Garten aufgestellt, und jeder Gast hatte einen guten
Blick auf die Bühne.
Der Aufbau der Instrumente und technischen Anlagen war auch eine Herausforderung. Auf den Fotos seht ihr, dass wir all unsere Ausrüstung in den Kofferraum unseres Opel Omega und in unseren Anhänger brachten. Bei Herbert und Renée schleppten wir dann mit vereinten Kräften jedes einzelne Stück durch den großen Garten zur Bühne. Während wir alles aufbauten, war unser Papa mit dem Verkabeln beschäftigt. Das ganze Aufbauen, das Verkabeln, das Beleuchten, ... alles zusammen brauchte etwa fünf Stunden, und noch dazu war es ein extrem heißer Tag ... anstrengend *schwitz*
Vor dem Konzert mussten wir natürlich auch noch einen kurzen
Soundcheck
machen, da der Klang im Freien natürlich ein anderer ist als in unserem
Studio. All diese Aktivitäten mussten so geschehen, dass
Renée, die ja zu Hause war, nichts davon mitbekam. Sie hatte keine
Ahnung, dass die ganze Familie für sie spielen würde, denn sie hielt
sich immer im vorderen Teil des Gartens auf und konnte so nicht zur
Bühne sehen. Die Instrumente brachten wir zur Bühne, während sie
einkaufen war.
Unser kleines Konzert war ein großer Erfolg. Renée schöpfte tatsächlich bis zum Abend keinen Verdacht. Die Überraschung war daher perfekt und sie hatte eine Riesen-Freude damit. Sie sang und tanzte mit, die Gäste zückten ihre Feuerzeuge, ein Paar wagte sogar ein Tänzchen. Die Stimmung war bombig, und nicht nur Renée war überrascht, was wir schon alles können. Auch unser Papa bekam großes Lob für seine Tontechnik. Die Musik war angenehm laut und Herbert als Sänger war im Verhältnis zur Musik perfekt zu hören. Aber für uns ist das ja nichts Neues. Wir kennen unseren Papa. Er macht keine halben Sachen, und bei Musik und Technik, da kennt er sich aus! Nach einer Stärkung am Buffet und ein bisschen Quatschen mit den Gästen ging's dann gegen 23 Uhr wieder ans Abbauen und Zusammenpacken. Wir mussten ja noch am gleichen Abend wieder heimfahren. Es war also schon einige Action angesagt, und wir fielen todmüde, aber sehr glücklich ins Bett. Für den Spaß, den wir Musiker dabei hatten und vor allem für die Freude, die wir als Familie unserer Tante bereitet haben, nahmen wir die Arbeit gerne in Kauf. Das gehört ja schließlich dazu. Fotos: Das erste und das letzte Foto auf dieser Seite wurde uns freundlicherweise von Christine Tupy zur Verfügung gestellt. Danke!
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