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Home > MonaLisa News > Abschiedskonzert nach Australien
 

Abschied nach Australien!

Samstag, 10. Jänner 2009
 


Heute melden wir uns noch einmal aus Österreich, bevor wir nach Australien abdampfen!
 

Australien Karte
Die nächsten 5 Monate werden wir Adelaide und Umgebung unsicher machen!

Und das meinen wir ganz wörtlich, denn dort ist gerade Hochsommer mit abenteuerlichen 45° Celsius. Du hast vielleicht schon in der Gerüchteküche gehört, dass wir beide ein Austausch-Semester in Adelaide verbringen werden.

Wir werden dort jeder eine Highschool besuchen, die sich (dreimal dürft ihr raten ...) auf Musik und Kunst spezialisiert haben! Dort gibt es Fächer wie Schauspiel, Tanz, Media (Webseiten, Videos, Studio-Aufnahmen machen) und natürlich vieeeeel Musik - instrumental und Gesang. Diese Schulen sind mit Tonstudios und riesigen Konzertsälen inkl. Profibühnen und -Beleuchtung ausgestattet, wo Schüler regelmäßig Theaterstücke und Musicals aufführen bzw. Bands und Chöre auftreten. Yeah, das ist genau, wonach uns der Sinn steht!

Natürlich fahren wir hauptsächlich dort hin, weil wir unser Englisch verbessern möchten, und das kann man bekanntlich am besten in einem englisch-sprachigen Land. Wir werden dort jeder für fünf Monate bei einer Gastfamilie wohnen. Ja, du hast richtig gelesen: 2 Schulen, 2 Familien. Wir haben uns absichtlich getrennt, damit wir einmal wissen, wie es ist, auf uns selbst gestellt zu sein. Aber keine Sorge, wir sind ja in der gleichen Stadt, und wenn Sehnsucht nach dem Schwesterlein aufkommt, schnappen wir uns den nächsten Bus und gehen gemeinsam shoppen oder an den Strand.

Wir freuen uns schon total darauf, eine neue Kultur kennen zu lernen und sind schon sehr gespannt, wie die "Aussies" wohl so sind. Dem Klischee nach sind sie sportbegeistert (die meisten auch wohl eher als Passiv-Sportler vor dem Fernseher) und Meister des BBQs (sprich Grillen). Na, das ist ja nicht das Schlechteste :).

Was uns natürlich am Wichtigsten ist: Wenn wir in Zukunft gute Songtexte schreiben wollen, müssen wir nicht nur englisch reden, sondern vor allem englisch denken und leben können. Redewendungen, Humor, wie sie ihre Gefühle ausdrücken, das unterscheidet sich erheblich vom Deutschen. Und da erhoffen wir uns einen guten Einblick in diese Welt.

Beatles zum Abschied

Aber bevor wir nach "Down Under" abheben, wollten wir uns natürlich noch von unseren Familien und Freunden gebührend verabschieden. Und was heißt "gebührend" bei MonaLisa? - Richtig: mit einem Konzert! Wobei zu sagen ist, dass wir für unser Repertoire diesmal nur knappe zwei Wochen Zeit hatten zum Einüben, nämlich die Weihnachtsferien. Trotzdem wollten wir nicht einfach nichts machen. Diesmal wollten wir Beatles veranstalten, und zwar die fetzige Abteilung.
 

 
"Kansas City" spielten wir zum Abschluss unseres Beatles-Konzertes.

Nachdem Papi und Michaela diesmal mit Videoschneiden und CD/DVDs produzieren voll ausgelastet waren und nicht viel zum Üben kamen, spielten sie nur bei ein paar Stücken mit.

Für den Hauptteil (ca. 13 Nummern) hatten wir diesmal eine besondere Band, nämlich Erwin (unseren Gitarrenlehrer) am Bass und Michael (unseren Schlagzeuglehrer) am Drum-Set. Wir beide waren an den Gitarren und den Mikros und rockten zweistimmig dahin.

Leider passierte uns ein Missgeschick. Wir hatten zwar schön brav Monitore aufgebaut. Das sind Lautsprecher, die auf der Bühne auf den Musiker gerichtet stehen, damit er sich selbst auf der Bühne hören kann. Aber durch einen blöden Zufall waren die Monitore bei unserem Auftritt dann nicht eingeschaltet. So ging der volle Sound über die Lautsprecher ins Publikum (was gut war), aber wir spielten oben auf der Bühne "im Dünnen". Wir wunderten uns schon, dass es so trocken klang, kamen aber nicht auf die Idee, dass die Monitore abgedreht waren. Und dafür muss man sagen, haben wir gar nicht sooo falsch gesungen *hahaha*. Spaß beiseite, klar haben wir uns ein paar Mal verhaut, aber trotzdem passte die Stimmung und es groovte ordentlich dahin. Das Publikum shakte begeistert mit. Man war überrascht, einmal rockigere Sachen von uns zu hören (nachdem das 1. Live-Konzert hauptsächlich aus Balladen bestand).

Natürlich, konzertreif würden wir die Show nicht nennen, aber für ein bezahltes Konzert hätten wir auch nicht nur zwei Wochen geübt und auch nicht ohne Monitore gespielt :). Dafür haben wir diesmal richtig Show gemacht und waren echt locker auf der Bühne. Das war für uns ja auch ganz was Neues: nicht nur zu spielen, sondern auch Stimmung zu erzeugen. Das ist uns, denken wir, ganz gut gelungen, und es hat riesigen Spaß gemacht. Erwähnen muss man auch, dass Mona, die ja eigentlich vom Schlagzeug kommt, diesmal nur Gitarre gespielt hat (was sie ja noch nicht so lange macht), und gleich bei ihrem ersten solchen Auftritt auch noch zweite Stimmen gesungen und Soli eingestreut hat, die sehr gut waren. Nicht umsonst hat Erwin mit seinem Bass immer grinsend zu uns rübergeschaut. Wir glauben, dass er ist ziemlich stolz auf uns war. Er hat es auch genossen, mit seinen Schülerinnen so etwas zu machen.
 

MonaLisa und Lehrer-Band
Diesmal waren unsere Musiklehrer die Band! Erwin links, Michael rechts.

Ein Riesen-Dank geht an Erwin und Michael, die auch nur zwei Wochen hatten, um 15 Nummern einzustudieren und sie dann im Beatles-Feeling klingen zu lassen. Wir hatten nur zwei gemeinsame Proben, wo wir aber sehr wohl die Eigenheiten der Instrumente, wie die Beatles sie eben spielen, beachtet haben. Ohne die beiden hätten wir die Show in der Form jedenfalls nicht steigen lassen können.


Während des ganzen Abends ging ein Gästebüchlein herum, in das die Leute uns Botschaften und Glückwünsche für Australien schrieben und zeichneten. Aber das dürfen wir erst im Flugzeug lesen. Ein Freund von uns filmte außerdem und "nötigte" alle Gäste, uns eine Video-Botschaft zu hinterlassen, die wir dann ebenfalls in Australien ansehen können. Darauf sind wir schon sehr gespannt. Danke an alle, die sich für uns etwas einfallen haben lassen!

 

Oliver zieht den Gewinner
Und der Gewinner ist ... Oliver höchstpersönlich!

Wir dürfen auch nicht vergessen, unser Gewinnspiel zu erwähnen. Während eines kurzen PowerPoint-Vortrages über Australien stellten wir dem Publikum eine Frage. (In welchem Bundesstaat liegt Adelaide? Antwort: South Australia) Der Gewinner durfte sich dann eine CD bzw. DVD von uns aussuchen. Alle spielten mit, auch unser 6jähriger Cousin Oliver. Als es dann zur Ziehung kam, brauchten wir ein Glücksengerl, das den Gewinner auslosen sollte. Es kam aus dem Publikum der Vorschlag, dass Oliver als Jüngster doch einen Zettel aus der Box ziehen solle. Das ließ der sich nicht zweimal sagen. Er sprang auf die Bühne, wühlte kurz in den Zetteln und zog ... sich selbst! Hahahaha, wir sind alle gelegen vor lachen. Oliver war überglücklich, gewonnen zu haben, und außerdem genoss er es sichtlich, im Mittelpunkt der Show zu stehen ;).

Kalifornien Video Show

 

Video California Dreaming
Zu den Kalifornien Videos!

 

Hörproben

   

Als einen weiteren Höhepunkt des Abends zeigten wir im Anschluss an das Konzert unsere drei soeben fertig gestellten "Kalifornien Videos". Wir hatten dazu einen Beamer und eine große Leinwand ausgeborgt, um sie richtig gut zur Geltung zu bringen. Unser Publikum war sehr beeindruckt, und vor allem Papi bekam viel Lob von den Gästen, die sehr wohl wussten, wie viel Arbeit er da hineingesteckt hatte.

Wir bedanken uns bei unseren Eltern, die auch diesmal keine Mühen gescheut haben, uns ein tolles Fest zu organisieren, das wir sicher nie vergessen werden.

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Wir haben jetzt noch knapp 10 Tage, dann geht's los! Wir sind schon so aufgeregt. Aber es gibt noch viel zu tun - Koffer packen, Einkäufe machen, Zimmer aufräumen, usw. Also halten wir dich nicht länger auf :).

Wir melden uns ganz sicher bald mit weiteren musikalischen Aktivitäten aus Australien!

Pass auf dich auf!

Deine Mona und Lisa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baba, Mona und Lisa
 

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