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California Dreaming: 1. Studio-CD 


November/Dezember 2008

 

Videos California Dreaming 2008
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Auf der Seite 1. Studio-CD-Produktion sprachen wir Anfang 2008 von unserer Absicht, als nächstes Projekt eine reine Studio-CD aufzunehmen. Nun haben wir sie fertig gestellt.

Diese CD beinhaltet drei weltbekannte Songs: San Francisco von Scott McKenzie, California Dreamin' von The Mamas and The Papas und Hotel California von den Eagles. "California Dreaming" war unser Jahres-Projekt 2008, bestehend aus den Studio-Aufnahmen und den Videos. Hier stellen wir euch den ersten Teil vor - die Studio-CD. Zu den Videos und deren Making-Of geht's da lang.

Auch wenn es also fast ein Jahr gedauert hat, heißt das nicht, dass wir untätig waren. Die Schule hat uns dieses Jahr ziemlich in Anspruch genommen, und den Sommer haben wir genützt, in unserem USA-Urlaub jede Menge Video-Material zu drehen, um zu diesen Kalifornien Songs dann auch gleich klasse Videos zu machen.

Um die Musik im Video später lippensynchron zu haben, verwendeten wir beim Videodrehen mp3 Player, deren Ohrstöpsel wir in den Haaren und im Gewand versteckten. Während die Kamera lief, sangen wir zu den Original-Liedern playback dazu, um die Mundbewegungen richtig zu haben.

Im Herbst spielten wir dann den "Soundtrack" zu den Videos im Studio ein. Im Studio hatten wir nun den exakten Takt des Original-Liedes als "Klick" im Hintergrund laufen (ähnlich wie ein Metronom), und sangen bzw. spielten unsere "Spuren" dazu.

Alle Gesangs- und Instumental-Spuren wurden von uns selbst gespielt. Die "Band" kam nur bei drei Instrumenten zum Einsatz: Papi hat bei allen drei Liedern den Bass gespielt (Wow, vor allem "Hotel California" ist eine ziemliche Herausforderung für jemanden, der vor lauter Video-Schneiden und Musik-Aufnehmen nicht viel zum Üben kommt :). Michaela hat bei "California Dreaming" Tambourin und Saxophon übernommen. Ja, wir wollten das Saxophon statt einer Flöte, weil wir finden, dass das interessanter klingt. Aber alles andere - alle Stimmen, alle Chöre, alle Gitarren und das Schlagzeug - haben wir selbst gespielt. Ihr könnt euch also vorstellen, dass wir da eine Weile daran gearbeitet haben.

Aber jetzt zu den MonaLisa-Besonderheiten der einzelnen Lieder, sozusagen der persönlichen Note:
 

Play California Dreamin' California Dreamin'

Wir wollten hier sowohl das Feeling dieses Songs, als wir ihn zum ersten Mal hörten, als auch unsere eigenen Erfahrungen mit Kalifornien zum Ausdruck bringen. Diese Mischung aus Fernweh und Lebensfreude gefiel uns sehr gut. Beim Einspielen der Gitarren orientierten wir uns sehr am Original-Sound. Wir besaßen damals zwar noch keine 12-saitige Gitarre, aber unsere Line-6, mit der man unter anderem einen 12-Saiten-Sound imitieren kann, leistete uns hier wieder einmal gute Dienste.

Wir finden auch Monas Schlagzeug besonders gelungen, das zwar kaum auffällt, aber perfekt zum Song passt. Papa spielte in gewohnt routinierter Weise den Bass ein und Michaela ersetzte den Flötenpart des Originals, wie schon gesagt, durch ein super Sax-Solo. Der Gesang war eigentlich bei dieser Nummer die meiste Arbeit. Papa hielt sich dabei nicht ganz an die Original-Stimmführung, sondern passte das Arrangement an unsere Stimmen an.
 

Play Hotel California Gitarrensolo Hotel California

Hauptmerkmal: Schwieeeeerige Gitarrenparts! Hier sind wir wirklich an die Grenzen unseres Könnens gestoßen und bewundern umso mehr die Gitarristen der Eagles. Wie du vielleicht schon hörtest, war Lisa während der Gesangsaufnahmen verschnupft. Das ergab diese interessante Färbung in ihrer Stimme. Sensationellerweise "würgte" Mona bei diesem Lied genauso die Solo-Gitarre wie Lisa, obwohl sie erst viel kürzer Gitarre spielt. Wie oben schon erwähnt, finden wir, dass Papi sich hier selbst übertroffen und einen sehr coolen Bass hingelegt hat.

Er änderte auch hier das Vokal-Arrangement wieder etwas um. Mona singt an entscheidenden Stellen zweite Stimmen, die unserer Meinung nach der Nummer eine interessante neue Farbe geben. Wir sind sehr zufrieden mit dem Gesamt-Sound des Songs, der einerseits sehr voll und rund, andererseits in den Höhen kristallklar und sehr hell ausgefallen ist.
 

Play San Francisco San Francisco

Da war uns das Wichtigste, dieses Gefühl des "Summer of Love" wieder aufleben zu lassen. Natürlich war damals auch nicht alles Gold was glänzt, dennoch haben viele Menschen diese Zeit als etwas ganz Besonderes in Erinnerung. Auch hier beschäftigten wir uns sehr mit dem Vokal-Arrangement. Papa hat es eigentlich neu geschrieben. Während es im ersten Teil noch stark an das Original angelehnt ist, kommt im letzten Refrain ein mehrstimmiger, Canon-artiger Chor dazu (der ist allerdings nur auf der Voll-Version zu hören, die Hörprobe geht nicht so lang). An dieser Stelle geht die Nummer unserer Meinung nach total ab und ist wunderschön.

Das Einspielen der Gitarren machte hier sehr viel Spaß, denn wir experimentierten mit verschiedenen Sounds, was das Zeug hielt. Lisa spielte mit unserer Line-6 eine 12-saitige Gitarre und Sitar. Mona zauberte mit der Line-6 eine sensationelle Mandolinen-Spur in unser Soundgemälde. Sitar und Mandoline sind das, was bei "all across the nation - such a strange vibration ... " im Hintergrund so "schräg" klingt ;).

Bei Monas Schlagzeug achteten wir sehr auf einen Sound, der zu dem 60ties Feeling passte. Das wurde noch durch unser Klatschen ergänzt, um dem Original auch hier näher zu kommen. Papa's Bass hat auch diesen typischen 60ties-Sound. Übrigens gefielen ihm unsere Stimmen so gut, dass er beschloss, sie ganz zu Beginn der Nummer als A Capella-Intro zu verwenden.


Tja, alles in allem sind wir mächtig stolz, das so professionell hinbekommen zu haben. Das, was diese Musiker (vor allem die Eagles) da vorgelegt haben, ist enorm. Aber wie schon an anderer Stelle gesagt, im Studio versuchen wir uns gerne an Songs, die unser aktuelles Können um einiges überschreiten. Die Latte zu hoch zu legen hat keinen Sinn, aber ein Stück strecken muss man sich schon, damit man etwas dazu lernt und auch einen eigenen Stil entwickeln kann.

Sich jede einzelne Gitarrenspur vom Original abzuhören, das ist intensive Beschäftigung mit der Musik, die wir sehr lieben. Es trainiert zuerst das Gehör und dann Finger. HiHi. Wir zerlegen uns z. B. ein langes Solo in kleine Stücke, die wir dann einstudieren. Dabei versuchen wir, den Klang, die Verzerrungen, alles möglichst genauso gut zu spielen, einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man mit dem Instrument experimentieren kann, um diesen oder jenen Sound herauszuholen. Genial!

Aber jetzt wird es Zeit, euch das gute Stück endlich vorzustellen. Mit drei Liedern heißt eine CD im Fach-Chinesisch eigentlich EP. Das steht für "Extended Play" und ist ein Mittelding zwischen einer Single und einem Album.
 

"California Dreaming 2008" - romantisch und verträumt
Romantisch und verträumt sollte das Cover von "California Dreaming" werden.

Und das ist unser neuestes Werk: In duftigen Farben gehalten, soll es die "Good Vibrations" vermitteln, die wir durch diese Musik erfahren haben, und die wir durch unsere Interpretation an euch weitergeben wollen.

Mona: "Die Arbeit im Studio war spannend und interessant. Wir haben manchmal einige Stunden im Aufnahmeraum verbracht, um an Chören, 2. Stimmen oder Gitarrenlinien zu tüfteln. Es war nicht immer so einfach herauszuhören, was die Musiker in ihren Originalversionen spielen.

Bei allen Nummern ließen sich die Schlagzeug-Parts mit meinem E-Drum recht einfach einspielen, doch es dauerte auch, bis wir dann die passenden Sounds gefunden hatten.

Wenn wir schwierige Sachen einspielten oder sangen, merkte ich deutlich, welch langer Weg noch vor uns liegt. Am meisten bewundere ich die Gitarristen von den "Eagles". Unglaublich, was die bei "Hotel California" spielen. Im Studio konnten wir die Soli und Gitarrenparts stückweise spielen, aber dass die das live so toll hinkriegen, bewundere ich. Geniale Musiker eben ;) Ich freu mich schon auf die nächsten Aufnahmen im Studio."

Lisa: "Die Aufnahmen waren einfach toll. Es war interessant, hat Spaß gemacht, war aber teilweise auch ziemlich anstrengend. Beispielsweise kam ich beim "Hotel California"-Solo mächtig ins Schwitzen, aber im Nachhinein gesehen hab ich eine Menge dabei gelernt. Der Gesang war ebenso eine echte Herausforderung, denn ich wollte das Feeling und die Geschichte dieses Songs packend hinüberbringen. Die Aufnahmen der Chöre waren viel, aber lohnenswerte Arbeit.

Bei mir wechselt der Favorit unter den drei Nummern ständig, aber ich glaube, dass mir, alles in allem gesehen, "San Francisco" am besten gefällt. Auch wenn ich diese Meinung nicht mit allen teile, finde ich, dass der Song am natürlichsten und frischesten wirkt."
 

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Wir hoffen, dass euch unsere Interpretation der Songs gefällt und wir euch damit ein kleines Stück "California Dreaming" vermitteln können!

Eure MonaLisa

 

 

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