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Home > MonaLisa News > California Dreaming Making-of > San Francisco
 

Bitte erst Blumen ins Haar ... 


Montag, 7. Juli 2008

 

Video San Francisco
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... bevor du weiter liest! ;) Wir hoffen, es ist bei dir jetzt nicht so windig, wie es an unserem Drehtag in San Francisco war. Bei uns hatten die Blumen leider keine Chance ...

Zu den Dreharbeiten musst du wissen, dass wir nie zuvor in San Francisco gewesen waren. Wir hatten nur unsere Gitarren, unsere mp3-Player mit dem Song drauf und unsere Kameras. Aber wir hatten auch Glück. Denn unser Freund Joel, den wir in unserem letzten Urlaub in Kalifornien kennen gelernt hatten, war mittlerweile nach San Francisco übersiedelt.

 

Golden Gate Bridge, Sausalito, Lombards Street, Fisherman's Wharf, Hotel California Oakland

Drehorte von "San Francisco" bzw. das Hotel von "Hotel California"



 

San Francisco Cable Cars

"I can't believe my eyes" - "Ich traue meinen Augen nicht" stand auf Joels T-Shirt. Und so ging es uns in Amerika auch sehr oft (positiv gesehen;).

Und er machte es sich zu seiner Aufgabe, uns 1. die besten Plätze zu zeigen und 2. auch noch unser "grip"
(Dreharbeiten-Helfer) zu sein, sprich unsere Gitarren-koffer zu tragen, während wir filmten.
Abgesehen davon genossen wir seinen typisch amerikanischen Humor, der sich schon in der Auswahl seines
T-Shirts für diesen Tag zeigte.

 

In der Hoffnung, von den Hügeln östlich der San Francisco Bay aus einen guten Ausblick auf die ganze Stadt zu bekommen, machten wir uns bereits bei Sonnenaufgang auf den Weg. Doch leider versank die Stadt mitsamt ihrer berühmten Brücke in Dunst und Aschestaub von hunderten Buschfeuern der weiteren Umgebung. Man konnte nur schwach erahnen, wo die Golden Gate Bridge lag.
 

San Francisco Bay

Sonnenaufgang über der San Francisco Bay, die leider den ganzen Tag über nicht so recht aus der Smog-Wolke auftauchen wollte.

Trotzdem drehten wir dort die erste Einstellung, wo wir mit unseren Gitarren auf ein paar Baumstämmen sitzen, hinter uns die Stadt, und im Ohr unsere mp3-Player mit dem Original-Song, zu dem wir playback mitsangen. Immerhin sollte unsere Studio-Version ja dann lippensynchron zum Video dazupassen.

Als nächstes im Visier:
Die wohl berühmteste und am meisten besichtigte Straße San Franciscos, die Lombard Street.
War gar nicht so leicht, dort zu drehen und Fotos zu machen, ohne nicht dauernd andere Touristen dabei zu haben. Dafür gab's dort die meisten Blumen.
 

Lombard Street

Lombard Street-Merkmale: steil, kurvig, blumig, touristig

Und so konnte man uns bald, natürlich wieder mit unseren Gitarren bestückt, mitten im Grünzeug stehen sehen und trällern hören. In Österreich könntest du das nie machen, ohne gleich eine Traube von Menschen um dich zu haben, die verwundert oder empört ihre Kommentare dazu abgeben würden bzw. ohne einen Polizisten, der dich sofort wieder von den heiligen Grünflächen "wegstampert". Dementsprechend schüchtern und unsicher waren wir am 1. Drehtag unseres Lebens auch, doch das legte sich bald. In Amerika ist vieles anders. Entweder findet man so etwas normal, sprich man kümmert sich nicht darum, oder man findet es toll, dass jemand so etwas macht. Dann bleibt man stehen, singt mit, fotografiert und applaudiert nachher. Beides haben wir erlebt und waren dankbar dafür.

Es war anfangs schwer, ein gescheites Gesicht zu machen. Ein bisschen peinlich war es ja doch, aber wir haben es einfach so gesehen: Je mehr Leute auf uns aufmerksam wurden, desto besser, denn umso ausgefallener ist die Idee. Außerdem kannte uns dort ja niemand, und am Ende machte es sogar richtig Spaß. Man verliert nach einiger Zeit die Scheu, ausgefallene Sachen zu machen, und das ist in unserem Fall manchmal ein Muss ;)
 

Fisherman's Wharf, San Francisco
Der rote Krebs im Steuerrad - das Wahrzeichen des Hafens

Nach der Lombard Street ging's gleich weiter zu Fisherman's Wharf am Pier 39. Bekannt ist dieser Fischerhafen wahrscheinlich hauptsächlich für sein überdimensionales Steuerrad, sozusagen als Wahrzeichen des Hafens, vor dem wir natürlich auch drehten. Es sind teilweise echt schräge Aufnahmen geworden, aber wir haben danach für die Videos einfach alles Brauchbare zusammen geschnitten.

 

Was fehlte jetzt noch? Ah ja richtig - die berühmten Cable Cars. Diese "Kabelautos" könnte man mit unseren Straßenbahnen in Österreich vergleichen, der große Unterschied jedoch ist der Antrieb. Es sind Waggons, die auf Schienen stehen. Doch IN einer Extraschiene dazwischen läuft ein Seil, das sich rund um die Uhr in eine Richtung bewegt. Wenn jetzt die Waggons losfahren wollen, dann klammern sie sich an diesem Seil fest und lassen sich mitziehen. (Okay, die Waggons selber wollen ja nicht fahren, aber die Passagiere eben ^^)
 

Golden Gate Bridge, San Francisco
Dreharbeiten vor der Golden Gate Bridge: Den Naturgewalten erfolgreich getrotzt!

Zu guter Letzt wollten wir die Golden Gate Bridge ja doch noch zu Gesicht bekommen, also mussten wir näher ran. Jeder kennt sie, jeder mag sie ... die rostrote, lange Brücke über die Bucht von San Francisco. Es ist einfach ein arges Gefühl, wenn man vor etwas steht, worüber man sonst immer nur liest und lernt. In der Schule hatten wir all diese Sehens-würdigkeiten von San Francisco durchgenommen. Und jetzt waren wir dort!! Tolles Feeling, sehr empfehlenswert  =)

Das Filmen vor der Brücke war eine Herausforderung für sich! Wir fuhren dazu auf einen Hügel am Nordufer, sodass wir die Brücke beim Filmen genau im Hintergrund hatten. Wunderschön, aber mit einem gravierenden Nachteil: Da oben war es eiskalt! Un-be-lievable! Also im Grunde war es einfach nur extremst windig (extremst!). Ganz anders als unten in der Stadt. Wir hatten auch nur unsere dünnen Kleider an, und die Blumen im Haar konnten wir ganz vergessen. Doch nachdem wir gute Aufnahmen vor der Brücke haben wollten, hieß es einfach: Raus mit uns!
 

MonaLisa Bistro, San Francisco

... siehst du, mittlerweile werden auf der ganzen Welt schon Cafés nach uns benannt ... hihi

Wir bereiteten alles im windstillen Unterstand, etwas abseits des Aussichts-Plateaus, vor und liefen dann schnell hinaus. Die meisten Szenen konnten wir später leider auf Grund des doch deutlich sichtbaren Zähneklapperns nicht mehr verwenden, denn es war wirklich saukalt! Die Sonnenuntergangs-Szene filmten wir dann noch ein paar Stunden später, so ca. um 20 Uhr, und es wurde bis dahin nicht wärmer :) Wir wundern uns nur, dass Papi so eine ruhige Hand behalten konnte. Also: For those who come to San Francisco - be sure to wear a thick jacket :) !

Merkwürdigerweise haben wir auch das überlebt und nach einer kurzen Rundfahrt durch die abendliche Stadt, bei der noch ein Bistro mit Namen MonaLisa an unserem Auto vorbeifuhr, war unser Video schließlich im Kasten. Wir sagen hier nochmals Danke an Joel für seine Begleitung und vor allem für seine Ausdauer, denn es war kein beschauliches Touristen-Sightseeing, sondern ein beinharter Arbeitstag. Also folgen wir ihm, wenn er sagt
"Let's go jammin'!"

Cherio,
Mona und Lisa

 

Für den Fall, dass das Abspielen nicht funktioniert - der YouTube Link geht immer: San Francisco (Scott McKenzie)


Und hier sind die anderen Making-of's und Videos:

> California Dreamin'
>
Hotel California

 

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