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> 1.Live-CD-Produktion Unsere 1. Live-CD-Produktion
Diesmal war es schon eine etwas
andere Größenordnung,
immerhin waren es jetzt schon
24 Lieder mit viel aufwändigeren
Arrangements.
Nachdem wir aber schon das ganze Jahr über unser Repertoire geprobt
hatten, waren wir mit der Technik jetzt bereits besser vertraut, und
unser Papa musste uns nicht mehr jeden Handgriff genau ansagen. Hier
erzählen wir euch, wie es uns bei den Aufnahmen im
Studio gegangen
ist, was wir genau gemacht haben und wie das einfach alles
abgelaufen ist. Die Live-KonzerteWir hatten also unsere beiden Live Konzert Ende September/Anfang Oktober 2007 und wollten daraus gleich eine Live-CD für unser Publikum machen. Da war aber noch nicht sicher, ob wir nicht doch vorher die Studio-Version produzieren sollten. Wir haben dem Publikum bei unseren ersten zwei Konzerten aber eine Live-Version versprochen, also einigten wir uns auf folgendes: Als erstes die Live-CD machen, das heißt, die Original-Live-Konzert-Aufnahme nehmen und nur die gröbsten Fehler ausbessern. Etwas überarbeiten und fertig. Das Ziel war, sie den Leuten bis Weihnachten 2007 zu übergeben.
Dann die Studio-CD aufnehmen. Das ist gerade im Laufen. Dabei ist noch nicht sicher, ob da wirklich alle 24 Nummern
des Live-Konzertes draufkommen. Wir planen, auch neue Lieder aus
unserem nächsten Programm mit aufzunehmen. Auf jeden Fall soll das eine ganz
professionelle CD werden, aber das erzählen wir dir im Kapitel
1. Studio-CD-Produktion. Wie entstand nun die Live-CD?
Hier seht ihr das Cover unserer ersten Live-CD. Ist es nicht cool geworden? *smile* Unserem Opa verdanken wir die super Fotos, und Michaela hat das Layout gemacht. Aber jetzt zur Entstehung unserer schnuckeligen CD: Beim Konzert hat unser Papa über das Mischpult jedes einzelne Instrument und jede Gesangsstimme mit einem eigenen Mikrofon aufgenommen. Ein Lied besteht also aus vielen verschiedenen Tonspuren, die dann den Gesamt-Sound ergeben, wenn man sie gemeinsam abspielt. Wir wollten für die Live-CD natürlich alle Spuren grundsätzlich original belassen, nur halt jene Teile, wo wir uns verspielt haben, im Studio neu einspielen. Während wir also dabei waren, diese Spuren neu aufzunehmen, entdeckten wir, dass manche Spuren bei der Aufnahme technisch fehlerhaft aufgezeichnet wurden. Unser Papa hat das zuerst gar nicht gehört, weil sich bei Erwachsenen im Lauf des Lebens die Fähigkeit, besonders hohe Frequenzen zu hören, verringert. Aber für unsere Fledermausohren war das ganz deutlich.
Papa fand dann heraus, dass irgend so eine Karte im
Mischpult
drinnen kaputt war und beim Abspielen auf dem Computer ganz hohe
Frequenzen erzeugte, die grauenhaft klangen bzw. den Ton der
Instrumente total metallisch und blechern klingen ließen. Wir
mussten also zuerst eine solche Karte kaufen, die in Ordnung war.
Es war gar nicht so einfach, eine zu bekommen - scheinbar eine echte
Rarität. Jetzt haben wir sicherheitshalber gleich zwei - eine in
Reserve. Wer weiß, wie lange es die noch gibt.
Jetzt hatten wir plötzlich sehr viel mehr Arbeit, denn wir
mussten nun auch die Sachen neu einspielen, die nur aufgrund des
technischen Fehlers unbrauchbar waren. Jedenfalls haben wir den
ganzen Oktober und November die fehlerhaften Spuren neu eingespielt,
wobei wir uns aber trotzdem immer an die Live-Aufnahme gehalten
haben. Temposchwankungen beispielsweise, die bei Live-Konzerten
manchmal vorkommen, haben wir absichtlich so gelassen und nicht
korrigiert, um das Live-Feeling nicht wegzunehmen.
Manchmal war die Arbeit im Studio aber auch ziemlich anstrengend, wenn wir stundenlang im Aufnahmeraum waren und einzelne, schwierige Stellen durchgekaut haben. Der Papa war da auch gnadenlos - durchschummeln gab's nicht! Das hatte allerdings den Vorteil, dass wir wieder viel dabei gelernt haben, weil wir uns so intensiv damit beschäftigt haben. Am Computer sieht man nämlich ganz genau, wo man sich um wie viel versungen hat oder im Tempo zu schnell/zu langsam war. Das Programm kennt keine Gnade. Insgesamt war es eine ganz neue und sehr schöne Erfahrung, in einem Tonstudio zu sitzen und eine professionelle CD zu machen. Wie viele Musiker träumen davon! Irgendwie irre, dass wir das schon mit 13 machen! J Wenn wir mit Papa am Abend im Studio saßen und unsere Sachen einspielten, entstanden oft ganz witzige Situationen, so wie die vorherige. Klar war die Stimmung nicht immer top, weil es oft verschiedene Vorstellungen von einer Sache gibt, wenn man als Gruppe was macht. Die meiste Zeit war es aber sehr angenehm, miteinander zu arbeiten. Nur wenn wieder mal das Programm oder der ganze Computer abgestürzt ist, ist Papi ausgezuckt, aber das ist ja verständlich!
Durch den Zeitdruck, der aufgrund des technischen Fehlers entstanden
ist, mussten wir sehr zügig und ohne Trödeln arbeiten. Das ist
natürlich im Nachhinein auch ein gutes Gefühl, in kurzer Zeit so
viel geschafft zu haben.
Nachdem wir, Michaela und Papa dann endlich alle notwendigen Spuren neu eingespielt hatten, hat Papa noch alles gemischt und gemastert. Während Michaela bereits an der Erstellung dieser Website gearbeitet hat, haben wir versucht, Papa bei der technischen Arbeit so gut es geht zu unterstützen. Ja, er hat uns auch gezeigt, wie die Programme funktionieren. Jetzt wissen wir auch schon ein bisschen, wie man mit Musik-Software arbeitet, und irgendwann können wir das alles selber machen. Im Moment liegt der Löwen-Anteil der Arbeit aber noch bei unserem Papa, und wir sind sehr froh, dass er das alles für uns macht. Er war wirklich Tag und Nacht im Studio, und das meinen wir wörtlich. Uns wundert eigentlich, dass er die Lieder überhaupt noch hören kann J.
Das ist alles so aufregend!
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