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Home > MonaLisa News > Bandgründung "MonaLisa and Band"
 

Die Entstehung von MonaLisa & Band!


Mit Band ist in diesem Fall unsere Familien-Band gemeint. Unser Papa und Michaela (unsere Stief-Mama) haben mit uns eine Band gegründet, damit wir das, was wir im Unterricht lernen, auch gemeinsam spielen können und weil es einfach mehr Spaß macht, mit anderen zu musizieren, als immer nur alleine zu üben.

Wie es genau dazu kam und was mittlerweile daraus wurde, ist eine interessante Geschichte, die ich (Mona) euch erzählen will. Auf der Seite Von 0 auf 13 habt ihr vielleicht schon unsere musikalische Vorgeschichte gelesen. Ich steige hier jetzt an dem Punkt ein, als wir zu Weihnachten 2004 unsere ersten eigenen Instrumente bekamen und im Gymnasium mit dem Schlagzeug- und E-Gitarren-Unterricht begannen.
 

Hier wurde ich beim Gitarre-Üben "gemeuchelt".
Hier wurde ich beim Gitarre-Üben "gemeuchelt".

Zusätzlich zu der Zeit in der Schule saßen wir an so manchem Nachmittag oder Abend mit Papa im Studioraum seines ehemaligen Tonstudios und spielten gemeinsam, was wir bis dahin schon so gelernt hatten. Papa begleitete Lisa und mich am Keyboard. Das machte uns natürlich großen Spaß und unsere Freude an der Musik wuchs schnell.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir unbedingt Knocking on heaven's door spielen wollten und wir stundenlang im Studio saßen und sangen (oder soll ich besser sagen "grölten" ? J). Oft gefielen uns Lieder besonders gut, und natürlich wollten wir sie dann meistens gleich selbst spielen. Also druckten wir uns die Akkorde aus und Papa half uns, sie zusammen ein bisschen einzustudieren.

Unsere "Übungszeiten" waren zu dem Zeitpunkt aber noch ziemlich unregelmäßig und in unserem Können wurden wir nur unwesentlich besser. Der Standard war also dementsprechend niedriger als heute.

Unsere ersten "richtigen" Auftritte hatten wir dann im Gymnasium. Lisa spielte mit ihrer Gitarrengruppe das erste Mal am Schul-Weihnachtskonzert. Ich spielte mit den anderen Percussionisten, und es gefiel uns sehr, auf der Bühne zu stehen. Der erste Auftritt, wo wir zu zweit sangen, war der Polgar-Rap anlässlich der 25 Jahre Jubiläumsfeier unserer Schule. Stellt euch mal vor, wie zwei 10jährige Zwillingsmädchen vor einem stolzen Schuldirektor rappen - die Show war perfekt ;)

Wir wurden von Auftritt zu Auftritt sicherer und beschlossen dann eines Tages mit Papa, zu unserer Geburtstagsfeier 2006 fünf Nummern zu spielen, die wir im Studioraum schon ausprobiert hatten: Goodbye my lover, Proud Mary, Smoke on the water, Wonderful tonight und Stand by me. Ein Klick auf diese Linkes bringt dich zu den Versionen unseres Live-Konzertes.)
 

Tolle Party-Stimmung durch guten Sound und Beleuchtung.
Tolle Party-Stimmung durch guten Sound und Beleuchtung.

Es war sozusagen unser erstes eigenes Konzert. Lisa spielte Gitarre und sang, Papa begleitete uns am Keyboard und sang Smoke on the water, und ich spielte überall das Schlagzeug dazu. Unser Papa konnte zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht Bass spielen (er imitierte den Bass am Keyboard) und weder Lisa noch ich konnten jeweils das Instrument des anderen spielen. Michaela konnte bis dahin leider noch kein passendes Band-Instrument und spielte noch gar nicht mit.

Nicht nur unseren Schulfreunden gefiel unsere Musik, auch unsere Familien kamen in den Genuss, unser erstes "eigenes" Publikum zu sein. Sie waren überrascht und begeistert zugleich, dass wir schon so viel gelernt hatten.

Diese fünf Lieder vom Konzert nahmen wir dann in den Ferien 2006 im Studio auf CD auf und schenkten sie unserem Opa zum Geburtstag. Der reichte diese Geburtstags-CD, anfangs ohne unser Wissen, in seiner ganzen Verwandtschaft und Bekanntschaft weiter, und so entstand die Nachfrage nach einem richtigen Konzert. Dieses Konzert planten wir für den darauf folgenden Sommer 2007, und es fand auch statt.
 

Die Bandgründung im Jänner 2007

Für ein Konzert mit einer attraktiven, anspruchsvollen Liedauswahl war es einfach notwendig, mehr Musiker zu haben bzw. mehr Instrumente spielen zu können. Unser Papa wollte immer schon Gitarre spielen können und nutzte diese Situation, um es endlich zu lernen. Außerdem konnte er dann auch Bass spielen, der uns ja ohnehin immer fehlte. Michaela hatte als Kind mal Blockflöte und etwas Klavier gelernt. Sie überlegte, welches Instrument sie am schnellsten lernen könnte, das in einer Band am ehesten zu brauchen war. Zu ihrem Geburtstag bekam sie also von unseren beiden Familien ein Alt-Saxofon geschenkt, und so wurde auch ihr Traum, wieder Musik zu machen, wahr.

Unsere gemeinsamen Zeiten im Studio wurden länger und länger und unser Standard stieg. Unser neues Bandmitglied lernte extrem schnell und schon bald konnten wir zu viert spielen. Papa schrieb für Michaela wunderschöne Soli und bei den Stücken, wo kein Saxofon dazu passte, übernahm sie Background-Gesang und/oder die Percussion mit Tamburin, Shaker & Co.
 

Wie im Film: Lisa singt in ein Über-Drüber-Super-Mikro.
Wie im Film: Lisa singt in ein Über-Drüber-Super-Mikro.

Jetzt war richtiges Arbeiten angesagt (hier seht ihr Lisa beim Singen). Papa arrangierte, komponierte und machte die ganze Tontechnik. Jeder von uns studierte seine Gesangs- und Instrumental-Parts ein. Wir probten, verfeinerten, schrieben um, erfanden neue Stimmen, Chöre, usw. Mit dem Konzert hatten wir uns einen Termin gesetzt, an dem wir alles können mussten. Und nachdem wir noch immer nur vier Leute waren, spielte jeder von uns am Konzert mehrere Instrumente. Das war sehr spannend und lehrreich.

Vielleicht denken jetzt einige, dass es altmodisch ist, mit seinen Eltern so etwas zu machen. Aber wir finden das cool. Natürlich wollen wir mal unsere eigene Band haben und ohne Erwachsene spielen. Aber dazu müssen wir selbst noch sehr viel lernen, und das können wir mit unserer Familien-Band. Während unserer Zusammenarbeit haben wir gesehen, dass zu einer Band nicht nur gehört, dass jeder Musiker seinen Part spielen kann. Ohne das braucht man eh gar nicht erst anzufangen. Man muss allgemein etwas von Musik verstehen (Harmonielehre, Komposition, Gehörtraining), von Tontechnik, Akustik, Elektronik. Und es ist sehr wichtig, dass man gut organisiert ist, dass man einen erfahrenen Bandleader hat. Alles das lernen wir jetzt, damit wir später einmal genug wissen, um eine eigene Band leiten zu können und gute Musiker zu bekommen, die mit uns spielen wollen.

Bei uns in der Band geschieht alles mit "Arbeitsteilung". Und auch sonst halten wir als Familie super zusammen. Zum Beispiel schrieben Lisa und ich die Texte für unsere Website, Michaela polierte sie ein wenig, ergänzte Fachwortsammlung und Song-Informationen und erledigte Grafik und Seiten-Navigation. Papa hat uns mit der MonaLisa-Grafik und dem Foto geholfen, mit den mp3-Files und mit der ganzen Technik, dass die Website auch im Netz ordentlich funktioniert. (ist ja der einzige Mann hier im Haus J). Nicht nur im Bezug auf die Homepage oder die Band läuft das so. Wir sind einfach ein Team und helfen uns gegenseitig. 

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Das war's zum Thema MonaLisa & Band. Wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, dann schreibt uns einfach in unsere Briefkästen an Mona privat und an Lisa privat.

Baba und danke, dass ihr euch das alles so tapfer durchgelesen habt!

Eure MonaLisa


 

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