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Home > MonaLisa News > Schlagzeugkonzert 2008 Polgargymnasium
 

"Drums n' Roses" 2008 Polgargym

Mittwoch, 4. Juni 2008
 

Hallihallo!

In letzter Zeit hatten wir ein Konzert nach dem anderen. Damit gingen eine Menge Stress einher, aber auch enorm viel Spaß!  (Dasheißt, wennwireinbisschenSchuleweglassenhättenkönnen, wär'sgarnichtstressiggewesen, aberdasdarfmanjanichtlautsagen, sonstkriegtmanÄrger.)

Dieses Jahr war es das erste Mal, dass wir Schlagzeug- und Gitarrenkonzert getrennt hatten. Heuer trat die Schulband mit all den lieben Schlagzeugern extra auf und die Gitarristen am erst nächsten Tag.

Die Bühne hättet ihr sehen sollen - vollgeräumt bis auf den letzten Fleck! Überall standen, lagen, oder hingen irgendwelche Bongos, Mallets, Congas, Djemben, Snares, Becken, Rasseln, Handtrommeln, Shaker, punkti… punkti… punkti…

Unser Schlagzeuglehrer Prof. Göhr kam mit einem Straus Rosen im Arm zu uns. Zuerst waren wir etwas verwirrt über den plötzlichen Liebesbeweis, doch dann ging uns ein Licht auf: Die Schlagzeug- und Percussion Gruppe trat bei diesem Konzert unter dem Namen "Drums n' Roses" auf. Also bekam jedes Instrument eine Rose angesteckt. In der Bühnenbeleuchtung sah das wirklich hübsch aus.


Die Schulband eröffnete das Konzert
und spielte unter großem Beifall ihrer Schulkollegen ihr Programm. Nun waren wir an der Reihe. Wie länger schon bei Schulkonzerten waren wir überhaupt nicht aufgeregt, wir freuten uns einfach nur auf's Spielen. Das einzige, wovor ich (Lisa) ein bisschen Bammel hatte, war mein Improvisations-Part an der Gitarre in dem Lied "Mysics", einer Eigenkomposition unseres Schlagzeuglehrers.

Während die anderen ihre verschiedensten Percussion-Instrumente spielten, sollte ich mitten im Stück von einer kleinen Handtrommel auf die Gitarre wechseln. Ganz originell diesmal ;) ... aber ich durfte die Gitarrenmelodie in diesem Lied nicht versauen.
 

Was wir an Klaus Göhr so lieben: Seine Kompositionen und Arrangements und vor allem seine Fähigkeit, so viele Schüler (Anfänger und Fortgeschrittene) zu einer harmonischen Einheit verschmelzen zu lassen.

Unsere Lehrer begann solo den Rhythmus zu spielen. Die anderen setzten ein. Es begann ganz tief, irgendwie "dunkel" und mächtig, wie der Name "Mystics" schon sagt. Floor-Toms und Surdos (ganz tiefe Trommeln) setzten ein. Es rumpelte dahin, alles stimmte, und es klang richtig gut.

Das Lied wurde leiser und leiser und stoppte irgendwann. Jetzt kamen die "Sounds" dran. Jeder machte irgendwelche Geräusche, "Sounds" eben. Kkkrrrzzz, dongdong, blingbleng, kraaastschhh, rumbubmmm … Es klang düster, aber gut. Genau jetzt musste ich schnell zur Gitarre flitzen. Ich legte meine kleine Trommel auf die Seite und setzte mit den ersten Tönen ein. Es war nicht sonderlich viel zu spielen, nur eine einfache Melodie, die das ganze Feeling des Liedes herausheben sollte. Das machte die Stimmung noch geheimnisvoller. Klaus Göhr begleitete das Ganze am Klavier. Mitten im Lied, als "Refrain" sozusagen, wurde es flotter und dann wurde im ¾ Takt weitergespielt. Die Nummer dauerte insgesamt 7 Minuten, aber ich glaube, den Leuten hat sie gefallen. Applaus!!! Und unsere strahlenden Gesichter :)
 

Lina und Lisa am Gesang, Mona am Schlagzeug

Cantaloupe Island: Mona an den Drums, Lina und ich an den Mikros.

Für eine umgedichtete Form von "Cantaloupe Island", die sich auf die bevorstehenden Ferien bezog, blieben nur Mona, unsere Freundin Lina und ich auf der Bühne. Mona begleitete Lina und mich mit einem funkigen Rhythmus am Schlagzeug. 

Das letzte Wort des Abends hatte auch das Schlagzeug-Ensemble. Die Nummer bestand eigentlich aus zwei verschiedenen Liedern, die aber ineinander übergingen!

 

Late in the evening von Paul Simon: Drums n' Roses spielen gemeinsam mit der Schulband.
 

"Late in the evening" passte perfekt zur Tageszeit, denn es war mittlerweile 23 Uhr. Im Samba-Rhythmus spielte ich auf einer Snear, kombiniert mit einer Surdo, während Mona die Bongos bearbeitete. Während des ganzen Liedes konnten wir gar nicht mehr zu grinsen aufhören. Das klang alles so schön und irgendwie stark ;) Es war einfach traumhaft! Auch die Band war voll im Einsatz - mit Bläsern, Gitarren und allem, was dazu gehört.
 

Das Publikum war total begeistert von unserer Vorführung und rief nach einer Zugabe. Damit hatten wir nicht gerechnet und folglich auch nichts vorbereitet. Hilflos grinsend drehten wir uns zu Professor Göhr um. Der "sang" uns gleich einen Rhythmus vor, den wir irgendwie kannten, aber woher? Was war das nur? Ahh! Das Stück hatten wir irgendwann einmal bei einem anderen Konzert gespielt. Auf alle Fälle wussten wir ungefähr, wie es geht und trommelten los! Wir konnten ja schwer einfach so von der Bühne rennen, also mussten wir irgendwas spielen. Das Rhythmus war jedenfalls fetzig und das Intro klappte, obwohl wir fast alles improvisierten :) 

Schließlich war das Konzert aber doch aus, und unter tosendem Applaus standen wir alle strahlend auf der Bühne und genossen die Stimmung!

Am Ende verteilte Prof. Göhr die Rosen unter den weiblichen Schlagzeugerinnen ^^. Und wir dachten: "Ob das morgige Gitarrenkonzert auch so schön werden würde?"

Lest nach!
Baba eure, Mona und Lisa =)   

 

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