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Von 0 auf 13 Von Null auf Dreizehn ...
Die folgende Story wird aus meiner (Lisa's) Sicht erzählt. Ihr werdet jetzt unser musikalisches Leben vom kleinen Schreihals bis zu unserem 13. Lebensjahr geschildert bekommen. Was wir seither gemacht haben, findest du alles auf dieser Website. Also fangen wir an:
Zwei kleine, unscheinbare, sich wie Würmer windende, nackte Etwas
werden geboren. Und zwar im SMZ-Ost in Wien, am 16. Juni 1994. Nein,
ich kann mich nicht mehr erinnern, wie das genau war. Damals haben
die Hebammen gesagt, wir hätten so lange Finger ... richtige
Klavierspieler-Finger! Jetzt sind es eher mehr Gitarrenspiel-Finger
;). Ich muss noch sagen, wir sind ganz problemlos auf die Welt
gekommen, das heißt, ohne Kaiserschnitt oder so.
Unsere musikalische Karriere begann in einem so genannten "Musik- Kindergarten". Dort haben wir mit anderen Kindern einmal die Woche Musik gemacht: Entweder Lieder gesungen oder getrommelt, getanzt oder sonst irgendwas. Genau kann ich mich daran nicht mehr erinnern, ich weiß nur, dass wir das gemacht haben - allerdings auch nur ein Jahr. Auf dem Foto seht ihr uns im Stück "Regenbogenfisch". Waren wir nicht lieb? ;) Bald darauf kamen wir in den "normalen" Kindergarten, wo wir aber auch immer viel sangen und tanzten. Wir haben das über alles geliebt! Zuhause sind wir sehr oft vor dem Radio gestanden und haben uns wie die Irren im Kreis gedreht. So lange, bis wir dann irgendwo dagegen gerannt sind und geheult haben. Noch vor der Volksschule nahmen wir in Groß-Enzersdorf für ein Jahr "Klavierunterricht". Das war aber scheinbar nicht so das Wahre und wir haben wieder aufgehört. Papa hat uns das Klatschen im Takt beigebracht. Wir haben früher nämlich immer jede Silbe geklatscht und nicht im Takt. Zum Beispiel: Alle meine Entchen schwimmen… Wir haben es total gemocht, wenn wir mit Papa geklatscht haben oder wenn er uns etwas vorgesungen oder vorgespielt hat. Wir sind sowohl als Kleinkinder, als auch um diese Zeit herum, öfters beim Papa und den anderen Musikern im Studio gewesen. Wir fanden das Studio von Anfang an faszinierend, aufregend und haben immer schon gerne alle Knöpfe ausprobiert :) Noch vor der Volkschule haben wir schon unsere allererste CD aufgenommen. Wir waren ganz aufgeregt, als wir mit unserem Papa im Studio eine kleine Geburtstags-CD besungen haben. Für uns war das ein tolles Erlebnis und wir haben das erste Mal Erfahrung in diese Richtung gemacht.
Dann begann die Volksschule.
Wir gingen immer sehr gerne zur Schule
und hatten viele Freunde und eine nette Lehrerin, mit der wir bis
zu drei Mal im Jahr ein Theaterstück aufführten. Da gab es immer
eine Menge Gelegenheiten, Lieder zu singen. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.
Schließlich gingen wir gemeinsam mit einigen anderen Kindern aus unserer Klasse in den Schul-Chor, wo wir einige Male bei Musik-Festen aufgetreten sind. Das war immer recht spannend für uns, und wir bekamen manchmal sogar Eis-Gutscheine. Ich möchte nicht sagen, dass der Chor besonders gut war. Mehr als "einstimmig" bekamen wir nicht hin. Das heißt, es war schon manchmal mehrstimmig, aber eher unabsichtlich. Aber das war uns ja damals noch egal - Hauptsache, wir hatten viel Spaß dabei. So komisch das Folgende jetzt auch klingt: Eines Tages gingen wir ins Kino und schauten uns "School of Rock" an. Zirka eine Woche später sahen wir "Freaky Friday" und irgendwie hat uns das so fasziniert, dass ich unbedingt Gitarre und Mona gerne Schlagzeug lernen wollte. Das war natürlich kein Problem, unsere Eltern haben sich sogar gefreut. Und so durften wir hin und wieder bei einem Bekannten probieren, der selber Schlagzeug spielte. Die Volksschule verging wie im Flug und wir entschieden uns, ins Polgar-Gymnasium zu gehen. Uns hat diese Schule immer am besten von allen Gymnasien in der Gegend gefallen. Schon am "Tag der offenen Tür" waren wir uns sicher, dass wir unbedingt in diese Schule wollten. Weil die Schule so groß ist, hab ich mich gleich zu Beginn ein paar Mal verlaufen, und Lehrer mussten mich dann wieder zu meiner Klasse bringen. Das war immer recht peinlich, aber mittlerweile könnte mir das nicht mehr passieren J Wir haben uns gleich in der ersten Klasse für die zwei Freigegenstände Schlagzeug (Mona) und Gitarre (ich) angemeldet. Uns hat das gleich von Anfang an super gefallen und für Anfänger waren wir auch recht gut. Jedenfalls haben wir bald auf allen möglichen Weihnachts- und Gitarrenkonzerten der Schule gespielt und gesungen. In der zweiten Klasse haben wir's dann umgedreht, d. h. ich nahm zusätzlich zur Gitarre noch Schlagzeug-Unterricht und Mona zusätzlich zum Schlagzeug auch Gitarren-Unterricht. Das war eine gute Idee, weil ich dadurch besser mit Rhythmus und Zeitgefühl und Mona mit einem Instrument zum Komponieren vertraut gemacht wurden. Papa und meine Stiefmutter Michaela haben uns beim Lernen immer sehr unterstützt und haben uns beigebracht, wie man richtig lernt. Das hat uns von der Volkschule bis jetzt eine Menge Ärger und Zeit erspart. Und wären wir nicht so gut in der Schule, hätten wir sicherlich nicht soviel Zeit für die Musik. Zu unserer Geburtstagsfeier 2006 studierten wir fünf Songs ein, die wir dann auch vorspielten. Auch damals hatten wir bereits eine Holzplatte auf Bierkisten als Bühne aufgebaut, die allerdings nur so groß wie ein Drittel unserer heutigen Bühne war. Zu unserem damaligen Repertoire gehörten die Lieder Stand by me, Proud Mary, Wonderful tonight, Goodbye my lover und Smoke on the water. (Die Links bringen euch zu unseren Live-Aufnahmen 2007). Unser Papa begleitete uns am Keyboard und ergänzte auf diese Art auch die fehlenden Instrumente (z. B. den Bass). Mit unserem heutigen Können verglichen, war das damals noch nicht besonders gut, aber immerhin unser erstes privates Konzert. Den Kindern hat’s gefallen, unseren Familien, die ebenfalls in diesen Genuss kamen, auch. Im Spätsommer haben wir diese Lieder auf eine CD aufgenommen, die wir unseren Großeltern dann zum Geburtstag geschenkt haben. Der "Bonus-Track" war "Happy Birthday" als gemischte Opern-/Hard-Rock-Version J.
Unser Opa war so stolz auf uns, dass er die CD dann in seinem ganzen
Verwandten- und Bekanntenkreis vorgespielt hat. Daraus entstand
sofort die Nachfrage nach einem Konzert, das wir im darauf
folgenden Jahr (2007) geben sollten. Wir freuten uns riesig und setzten es
uns zum Ziel, ein Jahr später wirklich ein Konzert zu spielen.
Natürlich reichten da fünf Nummern nicht aus, und so setzten wir uns
hin und … aber darüber lest ihr besser auf den Seiten
MonaLisa News/Bandgründung und
Unser 1. Live-Konzert nach.
In der dritten Klasse (Herbst 2006) fanden Papa und Michaela, dass wir zusätzlich zu den Freigegenständen der Schule auch Unterricht in einer Musikschule nehmen könnten. Schließlich war für uns damals schon klar, dass wir beide Musikerinnen werden wollten.
Elke, die in
unserem Dorf wohnt und als ausgebildete Opernsängerin den Gemeinde-Chor
leitet, empfahl uns die Musikschule Orth a. d. Donau. Auch dort
belegten wir beide jeweils Schlagzeug und E-Gitarre. Die
Musiklehrer dort sind spitze! Der
doppelte Unterricht brachte uns einen großen Sprung nach vorne.
Aber die Geschichte geht noch weiter. Der nächste
Turbo-Booster-Schub kam in den Sommerferien 2007 zwischen der dritten und
der vierten Klasse - da sind wir für 4 Wochen nach Amerika
geflogen!!! Das war in vielerlei Hinsicht einfach genial. Da wir
unsere Gitarren ja nicht mitnehmen konnten, unser großes Hauskonzert
aber immer näher rückte, haben wir uns dort über E-Bay
zwei billige
Gitarren gekauft und auf diesen geübt.
Wir waren hauptsächlich in Los Angeles und haben dort einige Musiker getroffen. Von einem super Gitarristen namens jOHn haben wir dann auch Gitarrenstunden bekommen. Unser Papa durfte alles auf Video aufnehmen, denn er zeigte uns in den 3 Doppelstunden so viele Dinge, wie er seinen anderen Schülern sonst in einem ganzen Jahr beibrachte. (Seine Worte!) Er gab uns auch den Tipp mit den so genannten "Open Mikes" (von "Open Microphone"). Das sind Lokale, in denen jeder Musiker auftreten kann und zwei/drei seiner Lieder vortragen kann, ohne dafür bezahlen oder sich erst bewerben zu müssen. Die Lokal-Besucher sind dann das Publikum. Natürlich sind wir da auch in zwei dieser Open Mikes aufgetreten, beide Male mit großem Erfolg. Mehr dazu könnt ihr bei den MonaLisaNews/"Open Microphone" im "Sol Grill", Newport Beach (LA) lesen. Jedenfalls waren das unsere ersten öffentlichen Auftritte in Amerika und eine tolle Erfahrung für uns. So, mittlerweile sind wir bei der "Jetzt-Zeit" angekommen. Wir haben schon drei private Konzerte, jede Menge Auftritte (bezahlt und unbezahlt) und zwei CD-Produktionen "hinter uns" und bekommen immer mehr "Aufträge". Da kommt manchmal schon einiges zusammen, aber das haben wir uns selber ausgesucht, und das ist ja das, was wir wollen. Wir werden weiter machen und daran arbeiten, besser und professioneller zu werden.
Wir sagen hier noch mal riesig Danke an Papa, an Michaela, an
unsere Familien und alle unsere Freunde, an alle
Musiklehrer,
MonaLisa-Unterstützer und natürlich an unser Publikum ...
DAAAANKEEEE!!! |
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